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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen bayerischen Polizeiberichten

86-Jährige stürzt vom Balkon in den Tod

(ty) Eine 86-Jährige stürzte vom Balkon einer Wasserburger Fachklinik mehrere Meter in die Tiefe und in den Tod. Für die Ermittler der Kripo Rosenheim ergaben sich keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung, alles deutet derzeit auf ein tragisches Unfallgeschehen hin. Am gestrigen Morgen war die Frau leblos an der Rückseite des Klinikgebäudes gefunden worden; auch ein Notarzt konnte nicht mehr helfen. Die 86-Jährige war nach einem häuslichen Unfall seit einigen Tagen in der Klinik in Behandlung und stark demenzkrank.

 

Tödlicher Ski-Unfall

(ty) Ein 70-jähriger Skifahrer, der am Dienstag auf einer Piste im so genannten Classic-Skigebiet bei Garmisch-Partenkrichen schwer gestürzt war, erlag gestern seinen Verletzungen. Der Mann aus Oberau befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks, gegen 10 Uhr, auf einer für den Skibetrieb noch nicht freigegeben Piste. An der Querung eines Skiwegs im Bereich des Trögllifts kam der gut ausgerüstete Skiläufer offenbar ohne Fremdbeteiligung zu Sturz und verletzte sich schwer. Durch die Rettungskräfte der Skiwacht wurde er gerettet und umgehend ins Klinikum nach Garmisch-Partenkirchen gebracht. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde er dann ins Unfallklinikum nach Murnau verlegt, wo er gestern starb. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter gibt es für die Polizei derzeit nicht.

Geburtstags-Schüsse lösen Großeinsatz aus

(ty) Zwei Schüsse haben heute einen Großeinsatz der Polizei in Münnerstadt (Kreis Bad Kissingen) ausgelöst. Bei der unterfränkischen Polizei ging gegen 4.20 Uhr der Notruf eines Nachbarn ein, er meldete zwei Schussabgaben in der Simon-Breu-Straße. Aufgrund der unklaren Lage beorderte die Einsatzzentrale ein Großaufgebot der Polizei an den Tatort. Mehrere Beamte betraten mit Schutzausrüstung die Wohnung eines 27-Jährigen.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Mann an diesem Tag seinen Geburtstag feierte und im Überschwang mit einer Signalwaffe zwei Leuchtkugeln aus dem Fenster in den Himmel geschossen hatte. In der Wohnung stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe mit pyrotechnischer Munition sowie eine Luftdruckpistole sicher.  Statt eines Geschenks erwartete den Mann eine Anzeige wegen des unerlaubten Schießens sowie der nicht ordnungsgemäßen Aufbewahrung der Waffen.

 

30-Jähriger fotografiert Frauen heimlich auf dem WC

(ty) Gestern Abend hat ein Mann auf einer Damentoilette in der Nürnberger Innenstadt Frauen fotografiert, nun muss er sich dafür strafrechtlich verantworten. Gegen 23.45 Uhr wurde der Sicherheitsdienst eines Kinos darüber informiert, dass ein Mann mit seinem Handy auf dem Damen-WC heimlich Fotos von Frauen macht. Der 30-Jährige wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. In seiner Vernehmung zeigte er sich geständig, mehrere Frauen fotografiert zu haben. Er wird nun wegen "Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen" (Paragraf 201a Strafgesetzbuch) angezeigt.

 

Zwei Tote bei Frontal-Crash

(ty) Tödliche Verletzungen erlitten heute Morgen zwei Pkw-Insassen bei einem Frontal-Crash auf der B 22 im Kreis Bayreuth. Kurz nach 8 Uhr waren ein Suzuki, ein Lastwagen und dahinter ein Ford auf der Bundesstraße in Richtung Bayreuth unterwegs, auf Höhe von Speichersdorf scherte der 30-jährige Fahrer des Ford zum Überholen aus und prallte frontal mit dem entgegenkommenden BMW eines 38-Jährigen aus dem Kreis Neustadt/Waldnaab zusammen. Durch die Wucht des Zusammenstoßes geriet der Ford von der Straße ab und kam im angrenzenden Acker zum Stehen, während der BMW noch gegen den Suzuki-Kleinwagen stieß.

Der 30-jährige Ford-Lenker aus Bayreuth und der 38-jährige BMW-Fahrer, die jeweils alleine unterwegs waren, wurden in ihren komplett demolierten Autos eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Trotz aller notärztlichen Bemühungen erlagen beide noch an der Unfallstelle ihren schwersten Verletzungen. Den leicht verletzten 39-jährigen Fahrer des Suzuki transportierte der Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

 

Lkw mit Robotern an Bord brennt auf der A9 komplett aus

(ty) Komplett ausgebrannt ist gestern am frühen Abend ein Lastwagen auf der A9 bei Marktschorgast (Kreis Kulmbach). Die Autobahn in Richtung Berlin war über eine Stunde komplett gesperrt. Nach ersten Erkenntnissen der Verkehrspolizei verursachte ein technischer Defekt im Motorraum den Brand. Der 35-jährige Fahrer bemerkte das Feuer und steuerte auf den Seitenstreifen. Anschließend konnte er das Führerhaus unverletzt verlassen, bevor er versuchte, den Brand selbst zu löschen, was ihm nicht gelang.

Die weiteren Lösch-, Aufräumarbeiten und Absperrtätigkeiten wurden durch die umliegenden Feuerwehren, das THW und die Autobahnmeisterei übernommen. Am Brummi brannten das gesamte Führerhaus und der Planen-Aufbau nieder. Der Lkw hatte Fertigungsroboter für die Automobil-Industrie geladen, diese wurden durch den Brand teilweise in Mitleidenschaft gezogen. Die Bergung des schweren Fahrzeugs zog sich bis in die späten Abendstunden hin. Der Schaden am Lkw beläuft sich auf rund 150 000 Euro, der an den Robotern lässt sich noch nicht beziffern.

Zudem ereignete sich während der Arbeiten an der Brandstelle, etwa auf gleicher Höhe, ein weiterer Unfall auf der Gegenfahrbahn. Hier krachte eine 47-Jährige mit ihrem VW Polo aus Unachtsamkeit auf den Mini einer 19-Jährigen. Beide Frauen blieben unverletzt, jedoch musste die gesamte Fahrbahn in Richtung München ebenfalls zeitweise gesperrt werden, was auch hier zu enormen Verkehrsbehinderungen führte.

 

Rentnerin beraubt: 29-Jähriger sitzt jetzt in U-Haft

(ty) Im November hatte ein zunächst Unbekannter in Rosenheim einer 87-Jährigen die Handtasche an deren Haustür geraubt und dabei die Frau zu Sturz gebracht. Nun gelang der Kripo nach intensiven Ermittlungen der Erfolg: Gegen einen 29-Jährigen besteht dringender Tatverdacht, er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

Die Tat wurde am 14. November nachmittags verübt, gerade als die Frau mit ihrem Rollator vor der eigenen Haustür stand und das Gebäude betreten wollte. Der Unbekannte fragte zunächst nach Kleingeld, schubste dann unvermittelt die Rentnerin nach hinten um und griff nach deren Handtasche im Rollator. Zu Fuß war er daraufhin in Richtung Klosterweg, Ecke Herbststraße weggelaufen, dort fand man wenig später die Handtasche. Die Seniorin war glücklicherweise nur leicht verletzt worden. 

Bei der anschließenden Großfahndung nach dem Täter konnte dieser zunächst nicht gefasst werden. In der Folge übernahm die Kripo die Ermittlungen. Auffällig an dem durch das Opfer beschriebenen Täter war ein abgebrochener Schneidezahn. Nach Veröffentlichung des Sachverhalts in den Medien waren zwar Hinweise eingegangen, jedoch keine stichhaltigen beziehungsweise die Ermittlungen entscheidend voranbringenden.

Letztendlich gelang es den Beamten aber, einen tatverdächtigen Rosenheimer zu ermitteln. Er konnte vor wenigen Tagen festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 29-Jährigen. Der zuständige Ermittlungsrichter folgte diesem Antrag und erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt ein.

 

Entscheidender Zeugen-Hinweis: Raub-Überfall geklärt

(ty) Ein Zeugenhinweis sowie die umfangreichen Ermittlungen von Bamberger Kripo und Staatsanwaltschaft führten jetzt zur Klärung eines Überfalls auf eine Bäckerei-Filiale Ende November in Gößweinstein (Kreis Forchheim). Gegen zwei Männer aus Nürnberg erging bereits Haftbefehl; einer sitzt in Untersuchungshaft.

Am frühen Morgen gelangte ein zunächst Unbekannter in die Geschäftsräume der Bäckerei am Ortsrand. Der Vermummte forderte die Angestellte mit vorgehaltener Schusswaffe auf, den Tresor zu öffnen. Er entnahm daraus eine Tasche mit mehreren hundert Euro und flüchtete. Die unverletzte Angestellte alarmierte kurz darauf die Polizei. Groß angelegte Fahndungsmaßnahmen blieben ergebnislos.

Ein Hinweis eines aufmerksamen Bürgers erwies sich im Laufe der weiteren Ermittlungen als goldrichtig. Der Mann bemerkte an dem Morgen gegen 5 Uhr an der B2 in Gräfenberg ein dunkles Fahrzeug, vor dem Personen standen, wovon eine Person möglicherweise ein Kennzeichen in der Hand hielt. Die von den Spezialisten für Raubdelikte bei der Kriminalpolizei im Umfeld der Bäckereifiliale durchgeführten Ermittlungen ergaben Übereinstimmungen mit den Feststellungen des Zeugen. So geriet ein 20-Jähriger aus Nürnberg ins Visier der Ermittler. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung Anfang dieser Woche mit Spezialeinsatzkräften konnte umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden.

Der Tatverdächtige stellte sich am Dienstag bei den Ermittlern, machte umfangreiche Angaben und benannte auch seinen Komplizen. Den 22-jährigen, ebenfalls aus Nürnberg stammenden, Mittäter nahmen Fahnder zusammen mit Spezialeinsatzkräften gestern in Nürnberg fest. Bei ihm handelt es sich um den Mann, der die Angestellte bedrohte und das Bargeld entnahm. Die Beute dürfte nach bisherigen Erkenntnissen bereits aufgebraucht sein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging gegen die beiden Beschuldigten Haftbefehl. Während der 22-Jährige in Untersuchungshaft kam, wurde der Haftbefehl gegen den 20-Jährigen unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

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