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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Landwirt zu Tode gequetscht  

(ty) Ein 52-jähriger Landwirt aus dem Vilshofener Stadtteil Eben befand sich gestern gegen 17.45 Uhr in einer Scheune auf seinem Anwesen, die auch als Garage genutzt wird, als das Unglück geschah. Dort sind auch so genannte Big-Bags, sackartige Schüttgut-Behälter, übereinander gestapelt. Vermutlich bemerkte der Mann, dass einer dieser Behälter instabil war und abzurutschen drohte. Daraufhin brachte der Landwirt den in der Scheune geparkten Pkw in Sicherheit. Als er zurückkehrte, löste sich der instabile Big-Bag, gefüllt mit etwa einer Tonne Gerste, und fiel von oben auf den Mann, der daraufhin am Boden liegend erdrückt wurde. Wenig später entdeckte ihn seine Lebensgefährtin, sie alarmierte Feuerwehr und Rettungsdienst. Der 52-Jährige konnte aber nur noch tot geborgen werden. Die Kripo schließt ein Fremdverschulden aus.

 

Motorrad-Fahrer tödlich verunglückt

(ty) Ein 56-jähriger Motorrad-Fahrer aus dem Kreis Regensburg ist am gestrigen Vormittag gegen 11 Uhr verunglückt, als er auf der Staatsstraße von Hohenfels (Kreis Neumarkt) in richtung Kallmünz (Kreis Regensburg) unterwegs war. Kurz nach dem Ortsausgang geriet er in einer Linkskurve aus noch ungeklärter Ursache rechts von der Strecke, auf den Grünstreifen und stieß gegen die Leitplanke. Der Biker wurde über die Leitplanke gegen einen Baum geschleudert und starb – trotz Reanimation – noch an der Unfallstelle an seinen schweren inneren Verletzungen. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Sicherstellung des Honda-Motorrads und die Hinzuziehung eines Gutachters zur Klärung der genauen Unglücks-Ursache angeordnet.

 

15-Jähriger stirbt nach Unfall

(ty) Am Freitag gegen 15.25 Uhr war ein 15-jähriger Mofa-Fahrer im Landkreis Cham auf der Kreisstraße von Kothmaißling in Richtung Perwolfing unterwegs und wollte nach links in einen Feldweg abbiegen, als er gerade von einem BMW überholt wurde, der von einem 40-Jährigen gesteuert wurde. Der Jugendliche erlitt bei dem Unfall lebensbedrohliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Universitäts-Klinikum Regensburg geflogen. Dort starb der junge Mann gestern gegen 13 Uhr. Der BMW-Fahrer war nicht verletzt worden. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen.

 

Asylbewerber greifen Polizisten an

(ty) Gestern gerieten gegen 18 Uhr auf der Mühleninsel in Landshut etwa 15 Asylbewerber untereinander in Streit und wollten mit abgebrochenen Bierflaschen, einem Messer und einem Stock aufeinander losgehen. Dies beobachtete ein 37-jähriger Polizeibeamter aus München, der gerade mit seiner Frau in Landshut privat unterwegs war. Er verständigte über Notruf die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern, die umgehend mehrere Landshuter Polizeistreifen zur Mühleninsel schickte.

Inzwischen versuchte der Polizist, die Situation mit seinem Handy zu dokumentieren. Als vorwiegend syrischen Asylbewerber aus den Landkreisen Landshut und Dingolfing-Landau dies bemerkten, versuchten sie, dem Münchner das Handy zu entreißen. Aufgrund des schnellen Eintreffens der Polizeistreifen misslang ihnen das Vorhaben aber. Die Asylbewerber flüchteten in verschiedene Richtungen. Neun von ihnen konnten trotzdem vorläufig festgenommen werden.

Davon blieben drei Syrer und ein Albaner im Alter zwischen 20 und 40 Jahren in Gewahrsam; sie wurden später der Kripo  übergeben. Der Polizist aus München wurde bei der Abwehr der Asylbewerber an den Armen leicht verletzt. Die vorläufig festgenommenen Flüchtlinge äußerten sich nicht zu der Auseinandersetzung und zur Herkunft ihrer dabei erlittenen Blessuren. Als Hintergrund wird von der Polizei ein Rauschgift-Geschäft vermutet. Ein Polizeihund erschnüffelte am Tatort kleine Mengen Haschisch, die zusammen mit einem Messer sichergestellt wurde.

 

300 000 Euro Schaden durch Feuer

(ty) An einem Einfamilienhaus in Gröbenzell (Kreis Fürstenfeldbruck) ist heute Nachmittag ein Feuer ausgebrochen, das auf den Dachstuhl übergegriffen hat, wobei ein Brandschaden von etwa 300 000 Euro entstand. Kurz vor 15 Uhr entdeckten Anwohner der Waldstraße eine Rauchentwicklung an dem Gebäude. Sie alarmierten die Feuerwehr und versuchten zunächst das Feuer mit einem Gartenschlauch zu bekämpfen. Jedoch gelang es erst den alarmierten Feuerwehren aus Gröbenzell, Geiselbullach und Graßlfing, den Brand unter Kontrolle zu bekommen, da sich dieser inzwischen auch auf den Dachstuhl ausgeweitet hatte.

Gegen 16.20 Uhr konnte der letzte Brandherd am Dachstuhl gelöscht werden. Das Feuer hatte bis dahin jedoch erhebliche Schäden an der Außenfassade und am Dachstuhl des Wohnhauses, in dem sich zum Brandzeitpunkt niemand aufhielt, angerichtet. Unverbindliche Schätzungen des Schadens belaufen sich auf zirka 300 000 Euro. Erste polizeiliche Feststellungen am Brandort deuten auf unsachgemäßen Umgang mit Grill-Asche als mögliche Brandursache hin. Endgültige Sicherheit diesbezüglich sollen noch ausstehende Untersuchungen der Kriminalpolizei bringen.

 

Frontal in den Gegenverkehr  

(ty) Drei schwerverletzte Personen sowie hoher Sachschaden sind die Bilanz eines Frontal-Zusammenstoßes zweier Autos auf der B2 bei Igensdorf im Landkreis Forchheim. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeibeamten fuhr gestern Abend kurz vor 20.30 Uhr eine 52-Jährige in Richtung Igensdorf. Die Frau wollte vermutlich einen Bus überholen und scherte zum Überholvorgang aus. Ein entgegenkommendes Auto, besetzt mit dem 20-jährigen Fahrer und einer 15 Jahre alten Beifahrerin, hatte sie offenbar übersehen. Es kam zu dem Frontal-Crash.

Die Verursacherin musste von den Rettungskräfte aus ihrem Wrack befreit werden. Sie hatte sich bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Die Insassen des anderen Fahrzeugs erlitten schwere Verletzungen. Alle drei Personen kamen zur Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem Crash entstand Sachschaden von etwa 50 000 Euro. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Sicherstellung der Fahrzeuge an. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Im Laufe der vergangenen Nacht konnte in Erfahrung gebracht werden, dass bei der Unfallverursacherin inzwischen keine Lebensgefahr mehr besteht. 

 

Feuer in Asyl-Unterkunft

(ty) Heute brannte es in einer Asylbewerber-Unterkunft in Altenstadt (Kreis Weilheim-Schongau), gegen 16 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei verständigt. Die Bewohner waren bereits vom Sicherheitsdienst aus dem Gebäude gebracht worden. Der Brandherd konnte in einem Computerraum lokalisiert und schnell gelöscht werden. Durch das Feuer wurde glücklicherweise niemand verletzt. Es entstand geringer Sachschaden. Eine technische Ursache ist nach derzeitigem Ermittlungsstand unwahrscheinlich. 

Die Kriminalpolizei hat umgehend den Fall übernommen und führt die weiteren Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung – derzeit noch gegen Unbekannt. Da die Bewohner wegen der Löscharbeiten und der anschließenden Tatort-Arbeit der Kripo nicht gleich wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren konnten, kam es kurzzeitig zu einer Sitzblockade durch etwa 25 Flüchtlinge. Die Niederhofener Straße war daher zirka eine Stunde lang nicht befahrbar. Die Polizei leitete den Verkehr um. Die Blockade konnte durch die Polizeikräfte ohne Zwischenfälle aufgelöst werden.

 

Verklemmte Fußmatte sorgt für Crash

(ty) Eine verklemmte Fußmatte unter dem Gaspedal war am Freitagabend der Grund für einen ungewöhnlichen Unfall in Coburg, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Gegen 20.45 Uhr war ein 19-Jähriger mit seinem Toyota-GT auf dem Großparklatz eines Baumarkts und beim Losfahren verhakte sich die Fußmatte unter dem Gaspedal derart, dass der Wagen stark beschleunigte. Das Heck brach aus, der Fahranfänger bekam das Auto nicht mehr rechtzeitig unter Kontrolle. Letztendlich kam der Pkw nach heftigem Aufprall auf einen Mülleimer und in der Folge auf einen direkt dahinter stehenden Baum zum Stehen. Es entstand ein Schaden von etwa 10 000 Euro.

 

Eskalation am Info-Stand  

(ty) Gestern kam es an einem ordnungsgemäß angemeldeten Info-Stand einer politische Partei auf dem Ludwigsplatz in der Nürnberger Innenstadt zu einer heftigen Auseinandersetzung. Gegen 13.30 Uhr sprach ein Vertreter dieser Partei einen 36-jährigen Passanten an und wollte ihm einen Prospekt aushändigen. Der verweigerte jedoch die Annahme, was im Anschluss zu einem Streitgespräch führte. Der Passant zückte dann sein Mobiltelefon und filmte. Ein weiterer Betreiber des Info-Standes im Alter von 57 Jahren ging daraufhin auf den Passanten zu und entriss ihm das Telefon.

Es entwickelte sich ein Handgemenge, in dessen Verlauf der 36-Jährige von einem 47-jährigen Info-Stand-Mitarbeiter angeblich zu Boden gestoßen und dadurch leicht verletzt wurde. Auch der 47-Jährige erlitt Blessuren leichterer Art. Erst als mehrere Polizisten eingetroffen waren, beruhigte sich die Situation.  Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und prüft nun strafrechtliche Verantwortlichkeiten der Beteiligten. Der Info-Stand wurde gegen 15.15 Uhr wieder abgebaut. Es kam bis dahin zu keinen weiteren Störungen.  

 

Illegale Geschenk-Beschaffung

(ty) Gegen 15.30 Uhr betraten zwei Schülerinnen den Laden an der Spitalgasse in Coburg. Eine Zeugin beobachtete, wie die 17-Jährige in die Umkleide-Kabine ging. Ihre 16 Jahre alte Begleiterin wartete vor der Kabine. Nachdem die beiden Mädchen den Umkleide-Bereich verlassen hatten, fand das Personal verschiedene lose Etiketten. Als die beiden Mädchen das Geschäft ohne zu bezahlen verlassen wollten, hielten Angestellte sie im Kassenbereich an und riefen die Polizei. In der anschließenden Vernehmung bei der Polizei gaben die Schülerinnen zu, dass sie bewusst und gewollt zusammengewirkt haben, um einer gemeinsamen Freundin, die wohl kürzlich Mutter geworden war, eine Freude zu bereiten.

 

Feuer greift auf Wohnhaus über

(ty) Hoher Sachschaden ist die Folge eines Garagen-Brandes am heutigen Nachmittag im Zapfendorfer Ortsteil Lauf (Kreis Bamberg). Gegen 13 Uhr stellte eine Nachbarin Flammen aus Mülltonnen an der besagten Garage fest, worauf sie umgehend die Einsatzkräfte alarmierte. Die Feuerwehrleute konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Allerdings konnten sie nicht verhindern, dass das Feuer auf das angrenzende Wohnhaus übergriff. Deswegen entstand am Gebäude ein Sachschaden von etwa 60 000 Euro. Bei dem Brand wurde zum Glück aber niemand verletzt. Die Kripo hat die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache aufgenommen. 

 

Diebin wird handgreiflich

(ty) Eine 34-jährige Asylbewerberin aus einer Aufnahme-Einrichtung in Nordrhein-Westfahlen klaute vorgestern in Aichach gegen 12.30 Uhr aus einem Drogeriemarkt Computerspiele im Wert von etwa 500 Euro. Nachdem das Verkaufspersonal auf den Diebstahl aufmerksam geworden war, versuchten zwei Angestellte, die Frau festzuhalten. Dabei stieß die aber eine Mitarbeiterin zu Boden, um fliehen zu können. Die Beschuldigte kam jedoch nicht weit und wurde bis zum Eintreffen der Gesetzeshüter festgehalten. Die Polizei hat Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen. In Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die 34-Jährige nach der Feststellung ihrer Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt.

Rabiater Langfinger gefasst

(ty) Gestern stand gegen 19.30 Uhr ein 37-Jähriger an der Kasse eines Getränkemarkts in Schwabach. Als eine Kundin vor ihm bezahlte und die Kassiererin dazu die Kasse öffnete, nutzte der Mann die Gelegenheit und griff blitzschnell in den Kassenschub. Sowohl die Kundin als auch die Kassiererin reagierten sofort und versuchten, den Dieb festzuhalten. Der allerdings stieß beide zur Seite und rannte in Richtung Ausgang. Dort war ein weiterer Angestellter und versperrte ihm den Weg. Auch hier kam es zu einer kurzen Rangelei. Am Ende aber gelang es, den rabiaten Dieb gemeinschaftlich bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Die Kripo übernahm den Fall. Die Staatsanwaltschaft stellte beim Amtsgericht Antrag auf Haftbefehl. Die Ermittlungen werden wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls geführt.

 

Straßenräuber in Nürnberg

(ty)  Am gestrigen Abend griffen bisher unbekannte Straßenräuber zwei Passanten an und beraubten einen davon. Ein 22-Jähriger und ein 23-Jähriger waren gegen 18.15 Uhr auf der Zeltnerstraße in Nürnberg unterwegs, als sie auf eine Gruppe von fünf Personen trafen. Sie wurden unmittelbar danach geschlagen. Dem 22-Jährigen raubte man seine Geldbörse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten. Außerdem nahmen die Täter die Jacke des Mannes an sich und flüchteten. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen. Zu den Tätern liegt leider keinerlei Beschreibung vor.


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