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Reihenweise Scheiben eingeschlagen und Autos geplündert.

(ty) Wie berichtet, ermittelt die Kelheimer Polizeiinspektion derzeit in mehreren Fällen wegen besonders schweren Diebstahls aus Kraftfahrzeugen. Ein unbekannter Täter schlug jeweils eine Scheibe des Pkw ein und krallte sich in den Autos liegende Taschen. Auch in anderen Bereichen Niederbayern habe es in jüngster Vergangenheit ähnliche Taten gegeben. Die Polizei bittet um Hinweise über verdächtige Beobachtungen und warnt zugleich, keine Wertgegenstände im Auto zu lassen.

In den bisher bekannten Fällen wurden nach Angaben der Polizei zumeist Pkw-Scheiben eingeschlagen, in wenigen Fällen gelangte der Täter über das Stoffverdeck von Cabriolets in den Fahrzeug-Innenraum. Der angerichtete Sachschaden sei mit jeweils etwa 400 Euro in den meisten Fällen höher als der Wert der Beute. „Vor allem die Sperrung beziehungsweise Neuanschaffung entwendeter Zahlungskarten und persönlicher Dokumente ist mit nicht unerheblichem Aufwand und Kosten verbunden“, so ein Sprecher der Kelheimer Inspektion.

Am vergangenen Mittwochnachmittag wurde zwischen 16.30 und 17 Uhr in Neustadt an der Donau am Friedhofs-Parkplatz bei einem VW-Golf die hintere linke Scheibe eingeschlagen und die auf der Rücksitzbank liegende Handtasche gestohlen. Am Freitag wurde zwischen 15.40 und 16 Uhr in Ihrlerstein an einem Waldparkplatz bei einem Mazda die Beifahrerscheibe eingeschlagen und die Handtasche, die auf dem Beifahrersitz lag, geklaut. Ebenfalls am Freitag, zwischen 18 und 18.30 Uhr, wurde in Irnsing bei einem Seat, der an einem Feldweg abgestellt war, die Beifahrerscheibe eingeschlagen und der Rucksack, der auf dem Beifahrersitz lag, entwendet.

 

Die Polizei bittet in einer heutigen Mitteilung, keine Wertgegenstände, Taschen oder Navigationsgeräte offen im Fahrzeug liegen zu lassen. Da von den Kriminellen in manchen Fällen auch vermeintlich versteckte Taschen entdeckt worden seien, wird geraten, derartige Gegenstände gar nicht im Fahrzeug zu lassen. Insbesondere angegangen wurden laut Polizei zuletzt Autos, die auf Park&Ride- oder Ausflugs-Parkplätzen abgestellt waren. Der Zeitraum, in dem die Taten begangen worden seien, konnte in der Regel auf weniger als eine halbe Stunde eingegrenzt werden. 

Außerdem bittet die Polizei um Hinweise über verdächtige Personen und Fahrzeuge in diesem Zusammenhang. „Bitte kontaktieren Sie die für Ihren Wohnort zuständige Polizei-Dienststelle oder wählen sie den Polizei-Notruf, wenn Sie derartige Wahrnehmungen machen“, heißt es dazu heute.


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