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Bislang 1340 Infektionen: 37 Betroffene gestorben, 1102 gelten als genesen, 201 aktive Fälle. Sieben-Tages-Inzidenz bei 132,5.

(ty) Im Kreis Kelheim gibt es in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, wie berichtet, mittlerweile 37 Menschenleben zu beklagen. Unter Verweis auf Daten des Gesundheitsamts teilte das Landratsamt heute mit, dass – Stand gestern, 16 Uhr – die Zahl der im Kreis Kelheim positiv auf den neuartigen Erreger getesteten Menschen bei insgesamt 1340 liegt – das sind 32 mehr als gestern gemeldet. 1102 hiesige Corona-Patienten (gestern: 1087) gelten mittlerweile als genesen und sind aus der Quarantäne entlassen. Derzeit gebe es 201 aktive Corona-Fälle im Landkreis (gestern: 184). Zahlen aus den einzelnen Gemeinden zeigt die Tabelle unten.

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Eine Bewohnerin der Gemeinschafts-Unterkunft "Kelheim Kloster" wurde laut heutiger Mitteilung des Landratsamts positiv auf das Corona-Virus getestet. "Zur Unterbrechung der Infektionskette wurden die Betroffene und ihre Familie unverzüglich innerhalb der Einrichtung getrennt untergebracht", teilte die Landkreis-Behörde mit. 

Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinschafts-Unterkunft seien vom Kelheimer Gesundheitsamt vorsorglich unter Quarantäne gestellt worden. "Das Gesundheitsamt plant, im Lauf der kommenden Woche bei allen Personen Tests auf Covid-19 durchzuführen", hieß es am heutigen Vormittag vom Landratsamt.

 

Im Krankenhaus in Kelheim werden laut Mitteilung des Landratsamts derzeit insgesamt neun Personen (gestern: neun) behandelt, die positiv auf den neuartigen Corona-Virus getestet worden sind, im Mainburger Krankenhaus gibt es den Angaben zufolge momentan insgesamt sieben Corona-Patienten (gestern: sieben).

Die Sieben-Tages-Inzidenz umgerechnet auf 100 000 Einwohner beträgt laut Berechnung des Robert-Koch-Instituts (RKI) für den Landkreis Kelheim derzeit 132,5 (Stand: heute, 0 Uhr) und nach jüngsten Angaben des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) 130,02 (Stand: gestern, 8 Uhr).

 

Die genannten Sieben-Tages-Inzidenz-Werte haben bis auf weiteres keine direkten Auswirkungen mehr auf die im Landkreis Kelheim geltenden Regelungen und Maßnahmen. Denn bekanntlich gelten bereits seit Montag, 2. November, in ganz Bayern massiv verschärfte Regelungen, die als Teil-Lock-Down bezeichnet werden. Welche Maßnahmen das konkret sind, haben wir in einem ausführlichen Artikel zusammengefasst; lesen Sie dazu: Kampf gegen Corona: "Lock-Down light" in Bayern ab 2. November. Die achte bayerische Infektions-Schutz-Maßnahmen-Verordnung, in der die Regelungen offiziell dargelegt werden, ist für jedermann auch komplett online abrufbar; hier der direkte Link.

 

Das wegen der Corona-Krise am Kelheimer Landratsamt eigens eingerichtete Bürger-Telefon ist mittlerweile – nach einer zwischenzeitlichen Pause – wieder unter der Rufnummer (0 94 41) 2 07 - 31 12 erreichbar; und zwar montags bis donnerstags zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags, samstags und sonntags von 8 bis 12 Uhr. Die Kelheimer Kreisbehörde hat ferner eine zentrale E-Mail-Adresse rund um das Thema "Corona" eingerichtet ist. Diese lautet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zugleich wird vom Landratsamt darauf verwiesen, dass die bayerische Staatsregierung eine Corona-Hotline eingerichtet hat. Diese ist unter der Telefonnummer (0 89) 122 220 von Montag bis Freitag jeweils zwischen 8 und 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

 

Zahlen zu Corona-Virus-Fällen in Bayern und den Landkreisen können über die Homepage des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittel-Sicherheit (LGL) unter diesem Link abgerufen werden. Hier sind laut LGL ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Landesamt über den elektronischen Meldeweg durch die bayerischen Gesundheitsämter mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handle, könne es zu Abweichungen zwischen regionalen Zahlen und der LGL-Tabelle kommen. Das LGL wiederum melde die bayerischen Fälle an das Robert Koch-Institut, auch hier könne es zum Beispiel durch unterschiedliche Aktualisierungs-Zeitpunkte zu abweichenden Daten kommen.


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