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Wie aus dem 38 Hektar großen und von Altlasten durchsetzten Areal der einstigen "Bayerischen Zellstoff" der Kelheimer Donaupark wurde

(ty) Seit rund 20 Jahren gibt es in Kelheim die „Donaupark Wirtschafts GmbH“, die für Flächenrecycling, Ressourcenschonung und für eine positive Entwicklung, auch in finanzieller Hinsicht, verantwortlich zeichnet. Die drei gleichberechtigten Gesellschafter – der Landkreis, die Stadt und die Kreissparkasse Kelheim – wandelten das 38 Hektar große Gelände mit der Industrie-Ruine und den Altlasten der früheren „Bayerischen Zellstoff GmbH“ in den heutigen zukunftsorientierten und umweltneutralen Standort „Donaupark“ um.

 

„Der äußerst langwierige Prozess und vor allem der finanzielle Kraftakt haben sich aber durchaus gelohnt“, heißt es aus dem Landratsamt. In Kelheim ist sozusagen ein neuer Stadtteil entstanden, wird mit Verweis auf zwei Wohngebiete, die insgesamt 50 Bauparzellen umfassen, sowie eine Sondergebietsfläche „Sport und Freizeit“ erklärt. Der „Donaupark“ sei zudem ein äußerst attraktiver Wirtschaftsraum mit über 340 Arbeitsplätzen, verteilt auf einen Branchen-Mix aus High-Tech-Firmen, Handel, Gewerbe, Dienstleistung und Pflege. Anfang dieses Monats ist hier auch das neu errichtete Landratsamt-Gebäude bezogen worden.

 

Im Kelheimer „Donaupark“ sind nach Angaben des Landratsamts noch rund 10 500 Meter Nettobauland vorhanden, „die in nächster Zeit einer künftigen Nutzung zugeführt werden“. Die Donaupark-GmbH habe noch umfangreiche Aufgaben zu erledigen, nachdem der westliche Bereich des Geländes in den Jahren 2015 und 2016 mit einem Kostenaufwand von rund 3,5 Millionen Euro saniert, umgestaltet und erschlossen worden war.

 

Die finanzielle Situation der „Donaupark Wirtschafts GmbH“ zum Ende dieses Jahres wird als sehr positiv bezeichnet. Die Gesellschaft sei schuldenfrei, trotz der enormen Ausgaben für Sanierung, Weiterentwicklung und Erschließung. Die Gesellschafter-Versammlung hatte im November sogar eine Gewinn-Ausschüttung von insgesamt 900 000 Euro beschlossen – gleichmäßig verteilt auf die drei Partner. Zudem werde eine Sonderfinanzbeteiligung der Stadt Kelheim in Höhe von 90 000 Euro zurückbezahlt. 


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